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CARE Wissen

Eid des Hippokrates oder Genfer Ärztegelöbnis?

Noch immer ist weit verbreitet, dass Ärzte im Zuge ihrer Approbation den Eid des Hippokrates leisten müssen. Ganz im Gegenteil müssen Ärzte überhaupt keinen Eid leisten.

Jeder in Deutschland approbierte Arzt ist – unabhängig davon wo er seine Tätigkeit ausübt, zwangsläufig Mitglied in dessen örtlich zuständigen Ärztekammer und auf die Berufsordnung verpflichtet. Neben einer Vielzahl von ethisch, gesetzlich und kassenrechtlich festgelegten Vorschriften, ist das Genfer Gelöbnis integriert.

Das Genfer Ärztegelöbnis ist nach dem Eid des Hippokrates (Hippocratic Oath, Hippokratischer Eid, Asklepiadenschwur) – das Gelöbnis der ärztlichen Ethik, welches 1948 vom Weltärztebund deklariert wurde. Nach mehrfacher Überarbeitung ist derzeit folgende Fassung vom Mai 2006 (verabschiedet auf der Vorstandssitzung Divonne-les-Bains, Frankreich) gültig:

 

1-2-3-care.de
 

International erfolgt das Gelöbnis auf Englisch:

„At the time of being admitted as a member of the medical profession:

I solemnly pledge to consecrate my life to the service of humanity;

I will give to my teachers the respect and gratitude that is their due;

I will practise my profession with conscience and dignity;

The health of my patients will be my first consideration;

I will respect the secrets that are confided in me, even after the patient has died;

I will maintain by all the means in my power, the honour and the noble traditions of the medical profession;

My colleagues will be my sisters and brothers;

I will not permit considerations of age, disease or disability, creed, ethnic origin, gender, nationality, political affiliation, race, sexual orientation, social standing or any other factor to intervene between my duty and my patient;

I will maintain the utmost respect for human life;

I will not use my medical knowledge to violate human rights and civil liberties, even under threat;

I make these promises solemnly, freely and upon my honor.“